Dekanat Dreieich

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Synodale der Evangelischen Dekanat Dreieich und Rodgau lernen sich kennen

Zusammenwachsen

Stephanie KunertDie Synodalen der Dekanate Dreieich und Rodgau trafen sich zur Vorbereitung des Fusionsprozesses zu einem Kennenlern-Abend in der Emmausgemeinde in Jügesheim.

Anfang 2021 ist es soweit: Die Evangelischen Dekanate Dreieich und Rodgau werden eins. Bis es soweit ist, liegt noch einiges an Arbeit vor den Verantwortlichen. So trafen die Delegierten beider Dekanatssynoden in der Emmaus-Gemeinde in Rodgau-Jügesheim zusammen, um einander kennenzulernen und die nächsten Schritte zu diskutieren.

Im Laufe des Treffens informierten Dekane und Präsides über den Stand der Fusionsverhandlungen und die Planungen für das vereinigte Dekanat. Die Synodalen formulierten ihrerseits Fragen und Ideen zum Zusammenschluss, der am 1. Januar 2021 vollzogen sein wird.

Beide Dekanate arbeiten in unterschiedlichen Handlungsfeldern bereits lange und erfolgreich zusammen – so unter anderem als gemeinsame Träger der Evangelischen Familienbildung im Kreis Offenbach sowie im Fachbereich der Gesellschaftlichen Verantwortung und Ökumene.

Neben dem Austausch bei den jährlichen Pfarrkonventen kommen die Pfarrerinnen und Pfarrer im Juni zu einer gemeinsamen Klausurtagung zusammen, um an ihrer gemeinsamen inhaltlichen Vorstellung von Kirche zu arbeiten. Die erste gemeinsame Dekanatssynode findet am Freitag, 21. September, in der Neu-Isenburger Johannesgemeinde statt. Dabei wird es unter anderem um Vorschläge zur Verteilung der Pfarrstellen im vereinigten Dekanat gehen.

Die Dekanate

Das Evangelische Dekanat Dreieich erstreckt sich über den gesamten Westen des Landkreises Offenbach. Hierzu zählen Dreieich, Egelsbach, Langen und Neu-Isenburg. Zum Dekanat gehören zwölf Kirchengemeinden mit mehr als 33.000 Mitgliedern und 25 Pfarrerinnen und Pfarrern. Seinen Sitz hat das Dekanat im Langener Haus der Kirche.

Zum Evangelischen Dekanat Rodgau mit Standort in der Kreisstadt Dietzenbach gehören 16 Kirchengemeinden im Mittel- und Ostkreis Offenbach sowie in den Hanauer Stadtteilen südlich der Mainlinie, Klein-Auheim und Steinheim. Zusammen bilden sie eine starke Gemeinschaft von rund 45.000 Mitgliedern, für die 31 Pfarrerinnen und Pfarrer zuständig sind.

Geführt werden die Dekanate vom jeweiligen Dekanatssynodalvorstand (DSV), dessen Mitglieder vom Kirchenparlament – der Dekanatssynode – mit den laufenden Geschäften betraut sind. Vorsitzende des Dreieicher Dekanatssynodalvorstands ist Frauke Grundmann-Kleiner, die in dieser Funktion auch die Dekanatssynode leitet. Als DSV-Vorsitzender im Dekanat Rodgau fungiert Bernhard Rücker, der gleichzeitig der Dekanatssynode als Präses vorsteht. Dekane sind der Langener Pfarrer Reinhard Zincke (Dreieich) sowie Pfarrer Carsten Tag aus Rödermark (Rodgau).

Beide Dekanate gehören seit dem vergangenen Jahr der Propstei Starkenburg an. Diese hat ihren Dienstsitz in Darmstadt und umfasst rund 421.500 Protestanten in neun Dekanaten. Die Region reicht damit in Nord-Süd-Richtung von Mühlheim am Main im Norden bis an den Neckar im Süden und vom Rhein bis an die bayerische Grenze.

Die Synoden

Die Synoden der Evangelischen Dekanate Dreieich und Rodgau sind das Parlament der insgesamt 78.000 evangelischen Christen in der Region. Die Delegierten wählen Präses, Dekanatssynodalvorstand (DSV) und Dekan, entsenden Mitglieder in die Landessynode, bilden Ausschüsse, benennen Beauftragte und verabschieden den Dekanatshaushalt.

Den Gremien gehören neben Ehrenamtlichen aus den Gemeinden, die keine Kirchenvorstandsmitglieder sein müssen, auch Pfarrerinnen und Pfarrer an. Im Dekanat Dreieich sind dies 31 Personen, darunter elf Geistliche. Während der Legislaturperiode tagt die Synode im Dekanat Dreieich üblicherweise dreimal im Jahr. Die 54 Delegierten im Nachbardekanat Rodgau, zu denen 16 Pfarrerinnen und Pfarrer zählen, tagen zweimal jährlich.

Die Neukonstituierung der Synoden folgte turnusgemäß auf die Kirchenvorstandswahlen im April 2015. Ebenso wie bei den Kirchenvorständen beträgt die Amtszeit der Synodalen und DSV-Mitglieder sechs Jahre, sodass sich 2022 eine neue, gemeinsame Synode des fusionierten Dekanats konstituieren wird. Im Zuge der Wahlen in den Dekanatssynoden konstituiert sich auch die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) neu.

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