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Kinoreihe zeigt preisgekrönten Animationsfilm von Pixar

„Alles steht Kopf“

© kras99, Datei-Nr.: 173003213, Adobe StockArtificial intelligence

Mit dem US-amerikanischen Streifen „Alles steht Kopf“ läuft am Mittwoch, 11. Dezember, für dieses Jahr der letzte Beitrag der aktuellen Kinoreihe „Mensch“ im Sprendlinger Viktoria-Kino. Der Animationsfilm der Pixar-Studios bietet einen humorvollen Einblick in die menschliche Psyche. Dabei ist die Computeranimation unter der Regie von Pete Docter und Ronaldo del Carmen aus dem Jahr 2015 ebenso lustig wie nachdenklich und spricht auch noch alle Generationen an.

© kras99, Datei-Nr.: 173003213, Adobe StockWas macht den Menschen aus? - Darum geht es bei der aktuellen Filmreihe im Sprendlinger Viktoria-Kino.

Es geht darum, was den Mensch als Menschen ausmacht, wo sind die Grenzen, wo verschwimmen sie? Eine Fragestellung ist der Umgang mit Behinderung, wie unvollkommen darf Leben sein? Frauen sind speziell unter Druck, was ihr Aussehen und ihre Figur betrifft, neue Erkenntnisse dazu bietet der Film „Embrace“. Auf jeden Fall liefern die Filme überraschende Einsichten in eine Welt, mit der wir uns auseinander setzen müssen. Ob humorvoll, philosophisch oder auch praktisch, zeigen sie uns die verschiedensten Aspekte der teilweise jetzt schon erreichten technischen Möglichkeiten.

Die Zuschauer dürfen sich auf einen bunten und spannenden Mix freuen. Ausgewählt wurden die Werke gemeinsam von Karin Siegmann, Frauenbeauftragte der Stadt Dreieich, Susanne Hormel und Angelika Köhler von der vhs Dreieich sowie von Sandra Scholz, Pfarrerin für Gesellschaftliche Verantwortung und Ökumene in den Evangelischen Dekanaten Dreieich und Rodgau.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wodurch das menschliche Empfinden, Denken und Handeln gesteuert wird. Die Kindheit der Hauptfigur, der elfjährigen Riley, prägen fünf Basisemotionen: Freude (gelb), Kummer (blau), Angst (lila), Wut (rot) und Ekel (grün). Jede von ihnen hat ihre Aufgabe. Freude gewährleistet, dass Riley glücklich ist, Angst bewahrt sie vor Schäden und Verletzungen. Wut sorgt für Gerechtigkeit und Ekel dafür, dass Riley nicht krank wird. Nur Kummer scheint anfänglich keine echte Aufgabe zu haben und wird daher weitestgehend unterdrückt. Doch was passiert, wenn plötzlich zwei davon abhandenkommen und auch noch die eigenen Erinnerungen durcheinander geraten? Da ist das Chaos vorprogrammiert…

Die Produktion wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem im Rahmen der Oscarverleihung 2016 als bester animierter Spielfilm. Von der Deutschen Film- und Medienbewertung wurde Alles steht Kopf mit dem Prädikat besonders wertvoll versehen. In der Begründung heißt es: „Am Ende steht die Erkenntnis, dass alle Gefühle – auch die vermeintlich negativen – ihre Daseinsberechtigung und ihre Zeit haben und dass Kummer ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist. Wie unterhaltsam, leicht, fantasievoll und dennoch zutiefst klug ‚Alles steht Kopf‘ diese Einsicht in unsere Gefühlswelt auf den Punkt bringt, macht ihn zu einer absoluten Ausnahmeerscheinung im Family Entertainment bzw. Animationsfilm – und damit zu einem Werk, das möglicherweise Maßstäbe für die Zukunft setzen wird.“

Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln und Perspektiven zieht sich das Thema „Mensch“ durch die Filme, die seit Mitte September einmal im Monat jeweils Mittwochabend im Sprendlinger Viktoria-Kino laufen. Einer der Schwerpunkte liegt dabei auf dem Thema KI – Künstliche Intelligenz. Es geht darum, was den Mensch als Menschen ausmacht, wo die Grenzen sind und wo sie verschwimmen.

Eine weitere Fragestellung ist der Umgang mit Behinderung, wie unvollkommen darf Leben sein? Die Beiträge liefern überraschende Einsichten in eine Welt, mit der wir uns auseinander setzen müssen. Ob humorvoll, philosophisch oder auch praktisch, zeigen sie uns die verschiedensten Aspekte der teilweise  jetzt schon erreichten technischen Möglichkeiten.

Die Zuschauer erwartet ein bunter und spannender Mix. Ausgewählt wurden die Werke gemeinsam von Karin Siegmann, Frauenbeauftragte der Stadt Dreieich, Susanne Hormel und Angelika Köhler von der vhs Dreieich sowie von Sandra Scholz, Pfarrerin für Gesellschaftliche Verantwortung und Ökumene in den Evangelischen Dekanaten Dreieich und Rodgau. Weiter geht die Reihe am Mittwoch, 15. Januar, mit dem englischen Science-Fiction-Thriller „Ex Machina“.

2001 als Filmwoche von der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kreis Offenbach ins Leben gerufen, wurde das Projekt seither ausgebaut und mit wechselnden Kooperationspartnern weitergeführt. Seit vielen Jahren engagiert sich hier das Frauenbüro der Stadt Dreieich, 2014 stieß die vhs Dreieich hinzu. Seit der vergangenen Staffel ist das Referat Gesellschaftliche Verantwortung und Ökumene in den Evangelischen Dekanaten Dreieich und Rodgau als Partnerin mit im Boot.

Der Eintritt beträgt acht Euro auf allen Plätzen, Kartenverkauf nur direkt vor Ort an der Abendkasse des Viktoria-Kinos (Offenbacher Straße 9a. Einlass ist ab 19:30 Uhr, Filmbeginn um 20 Uhr, stets mit einer kurzen Einführung. Jeweils zweimal zwei Karten pro Vorstellung werden im Vorfeld von der Dreieich-Zeitung verlost (Telefon: 06106/ 28390 4540).

Mehr Infos zum Programm enthält der Flyer.

Weitere Informationen:
Frauenbüro der Stadt Dreieich
Karin Siegmann
Telefon: 06103 / 601-96

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