Dekanat Dreieich

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Sandra Scholz ist Pfarrerin für Gesellschaftliche Verantwortung

Ökumene als Lebensthema

Pfarrerin Sandra ScholzSandra Scholz vor der Peters-Weltkarte, die jedes Land in seiner wirklichen Flächengröße und auf direkt vergleichbarer Basis zeigt. Eine Abkehr von der eurozentrierten Sichtweise, die die neue Pfarrerin für Gesellschaftliche Verantwortung in den Evangelischen Dekanaten Dreieich und Rodgau schätzt.

Die Stelle für Gesellschaftliche Verantwortung in den Evangelischen Dekanaten Dreieich und Rodgau ist wieder besetzt. Pfarrerin Sandra Scholz wurde im Dekanat Dreieich während der Synode von Präses Frauke Grundmann-Kleiner und Dekan Reinhard Zincke offiziell ins Amt eingeführt.

Aufgewachsen im Altkreis Hünfeld bei Fulda, studierte sie Theologie in Heidelberg und Makumira (Tansania). Nach dem ersten theologischen Examen arbeitete sie ein halbes Jahr in zwei kirchlichen Projekten auf Kuba. Es folgte das Vikariat in der Kirchengemeinde Meerholz-Hailer und anschließend ihre erste Pfarrstelle in Melsungen, die sie neun Jahre innehatte.

2015 stand der Wechsel von der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck (EKKW) in das Gebiet der Hessen-Nassauischen Landeskirche (EKHN) an: Im September übernahm sie die halbe Profilstelle für Ökumene und Interreligiösen Dialog im Evangelischen Dekanat Rodgau. Mit dem anderen Stellenanteil wirkte zunächst als Gemeindepfarrerin in Heusenstamm und füllt damit seit Februar die Profilstelle für Gesellschaftliche Verantwortung aus.

„Ich habe mich immer für beide Themenfelder interessiert, und innerhalb der EKKW gehören die Bereiche auch zusammen“, erklärt sie. Daher freut sie sich, nun in ihrer täglichen Arbeit auch Fragen von Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit stärker in den Blick zu nehmen. Seit ihren frühen Studienzeiten engagierte sie sich sie in diesen Gebieten auf unterschiedlichen Ebenen, zuletzt als Mitglied der Kammer für Mission und Ökumene. Zudem gehörte sie zwölf Jahre lang dem Vorstand der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) in Stuttgart an. Die EMS steht auch hinter den Schneller-Schulen in Jordanien und im Libanon, die sich für ein friedliches Miteinander der Religionen einsetzen und im Dekanat Dreieich derzeit als sozial-ökumenisches Projekt mit Kollekten und Spenden der Kirchengemeinden gefördert werden.

Bereits im Vorfeld gab es etliche Kooperationen mit Dr. Boris Slamka, ihrem Vorgänger im Bereich Gesellschaftliche Verantwortung, beispielsweise auf dem Gebiet der Flüchtlingsarbeit. Sandra Scholz möchte etliche der Projekte weiterentwickeln und fortsetzen, hat aber auch neue Ideen.

Sie ist Mitglied im Kompetenzteam „pro Prävention gegen religiösen Extremismus“ auf Kreisebene. „Wir planen derzeit gemeinsam mit dem Integrationsbüro des Kreises Offenbach einen Kurs für engagierte Jugendliche zwischen 17 und 25 Jahren aus verschiedenen religiösen Gemeinden“, erläutert sie.

„Es ist mir wichtig, die Themen Ökumene und Interreligiöser Dialog in die Kirchengemeinden hinein zu tragen“, sagt sie. So will sie konkrete Angebote für Konfi-Tage machen. Sie denkt dabei an Workshops zum Thema „faires Handy“ ebenso wie Vorträge über Brot für die Welt an konkreten Länderbeispielen.

Daneben hat sie vor, die Korea-Partnerschaft lebendig zu halten, die von den Dekanaten der Region seit mehr als 20 Jahren gepflegt wird. Hierzu will sie beispielsweise „Partnerschafts-Gottesdienste“ anbieten.

„Das Interreligiöse liegt mir am Herzen“, stellt sie fest. „Ökumene ist für mich ein Lebensthema, ich finde es einfach besser, Dinge gemeinsam zu machen.“ Daher möchte sie Menschen miteinander ins Gespräch bringen und Zeichen setzen für eine tolerante Gesellschaft.

Anfang März ist Sandra Scholz mit Mann und Hund nach Dietzenbach gezogen. In ihrer Freizeit trifft sie sich am liebsten mit anderen Leuten, und sie reist sehr gerne. Außerdem spielt die 42jährige Akkordeon und ist eine leidenschaftliche Tänzerin – am liebsten Standard und Latein.

Weitere Informationen:
Pfarrerin Sandra Scholz
Gesellschaftliche Verantwortung
Dekanate Dreieich und Rodgau
E-Mail: sandra.scholz @ dekanat-rodgau.de
Telefon: 06074 - 48461-22

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