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Kantorin Gabriele Urbanski erhält Kulturpreis der Stadt Neu-Isenburg

„Musik ist eine Gabe Gottes“

Mathias VolzBürgermeister Herbert Hunkel (rechts) und Kulturdezernent Theo Wershoven (links) überreichen Gabriele Urbanski den Kulturpreis der Stadt Neu-Isenburg 2017.

Einen besonderen Auftakt gab es zum Konzert „Ein feste Burg ist unser Gott“ in der voll besetzten Neu-Isenburger Johanneskirche. Noch bevor die ersten Töne erklangen, zeichneten Bürgermeister Herbert Hunkel und Kulturdezernent Theo Wershoven Kantorin Gabriele Urbanski mit dem Kulturpreis der Stadt Neu-Isenburg aus. Diese Ehrung wird alle vier Jahre vergeben und ist mit 2.500 Euro dotiert.

Mathias VolzGelebte Ökumene in Neu-Isenburg: Unter der Leitung von Gabriele Urbanski traten beim Reformationskonzert in der Johanneskirche der Chor der Johannesgemeinde, der Kirchenchor St. Cacilia der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef, Solisten und Kammerorchester gemeinsam auf. Die Orgelbegleitung übernahm Regina Engel von St. Josef.

„Wir sind stolz und glücklich, dass die Arbeit unserer Kirchenmusikerin mit einer solch besonderen Auszeichnung bedacht wird“, stellte Mathias Volz im Namen der Johannesgemeinde fest, für die Gabriele Urbanski seit 2004 tätig ist. „Sie hat dafür gesorgt, dass Musik ein großer Schwerpunkt bei uns geworden ist“, so der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands. „Sie ist nicht nur eine wunderbare Organistin, mit ihren vielfältigen musikalischen Angeboten erreicht sie auch sehr unterschiedliche Menschen, weit über die Grenzen unserer Kirchengemeinde hinaus.“ Hier verwies er auf die bereits gelebte Ökumene – so auch an diesem Abend. Denn unter Urbanskis Leitung traten anschließend der Chor der Johannesgemeinde, der Kirchenchor St. Cacilia der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef, Solisten und Kammerorchester gemeinsam auf. Die Orgelbegleitung übernahm Regina Engel von St. Josef.

„Gabriele Urbanski hat ein besonderes Vermögen, die Menschen zu begeistern. Dies beginnt schon bei den Kleinsten und reicht über alle Generation bis zu den Senioren“, sagte Herbert Hunkel. Neu-Isenburgs Bürgermeister nannte die besonderen Konzerte in der Johannesgemeinde, in der vom Spatzenchor über den Kinder- und Jugendchor bis hin zu Projektchören alle Altersgruppen mit großer Begeisterung mitwirken. „Gabriele Urbanski traut ihren Chören recht viel zu und setzt sich mit besonderen Engagement dafür ein, dass die Aufgaben auch gelingen“, lobte das Stadtoberhaupt.

„Musik ist eine Gabe Gottes, sie macht die Menschen fröhlich und vertreibt den Teufel“, zitierte Theo Wershoven in seiner Laudatio Martin Luther. Der Kulturdezernent zeigte sich froh darüber, dass die Stadt Neu-Isenburg noch einen Kulturpreis ausschreibt. „Damit erreichen und motivieren wir viele engagierte Menschen – und Gabriele Urbanski ist ein ganz besonderes Beispiel dafür.“

„Ich danke allen, die mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt haben – sie haben diese besondere Auszeichnung erst möglich gemacht“, sagte die Geehrte. „Ganz besonders freue ich mich heute über das Zusammenwirken mit der katholischen Gemeinde St. Josef bei unserem Reformationskonzert“, so ihr Hinweis, bevor sie in gewohnt beschwingter Weise die Aufführung dirigierte. Das begeisterte Publikum feierte den Musikgenuss mit stehenden Ovationen.

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