Dekanat Dreieich

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Impulspost im Herbst

Trauer mit mir

(c) Gobasil

Diesen Herbst im Briefkasten aller Mitglieder der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau: „Trauer mit mir“ heißt die neue Impulspost der EKHN, die helfen will, die Sprach- und Hilflosigkeit angesichts von Tod und Trauer abzubauen. Begleitend dazu gibt es vier Abende in den Propsteien Nord-Nassau, Oberhessen, Starkenburg und Rhein-Main.

Das Sterben, der Tod und die sie begleitende Trauer machen oft ratlos und stumm. Aber sie gehören zum Leben, auch wenn es schwer fällt, sie anzunehmen. Einen geliebten Menschen loszulassen ist ebenso schwer, wie die Trauer eines geliebten Menschen zu erleben. Die Endgültigkeit des Todes zieht manchen den Boden unter den Füßen weg.

Guter Umgang mit dem Ende

„Trauer mit mir“ heißt die aktuelle Impulspost der EKHN, die in diesem Herbst an die evangelischen Haushalte ging. Das Schreiben gibt Anregungen und Hilfestellungen, wie Sprach- und Hilflosigkeit angesichts von Tod und Trauer abgebaut werden können. Die Aktion will Antworten geben und Hilfe leisten für einen guten Umgang mit dem Ende. Sie will Vertrauen in Gott als den Schöpfer fördern und von der Hoffnung auf ewiges Leben reden.

Gelebte Nächstenliebe

Welche Schritte können Trauernde gehen? Wie trösten? Seit jeher gehört es zur Aufgabe gelebter Nächstenliebe, Menschen angesichts von Leid, Tod und Trauer zu begleiten und in ihrem Schmerz an ihrer Seite zu stehen. So nehmen sich viele Christen die Zeit, Menschen, die Abschied nehmen müssen, nicht alleine zu lassen und Trauernden auf ihrem Weg beizustehen. In etlichen Kirchengemeinden haben Betroffene daher die Möglichkeit, sich in festen Gruppen für trauernde Angehörige oder Trauercafés auszutauschen, sich gegenseitig Mut zu machen.

Trauercafé und Trauerspaziergang

Ein ökumenisches Trauercafé findet an jedem zweiten Freitag im Monat um 15 Uhr im Langener Katharina-von-Bora-Haus (Westendstraße 70) statt. In Dreieich bietet der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Johanniter an jedem dritten Sonntag im Monat einstündige Trauerspaziergänge für Hinterbliebene an – Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Begegnungsstätte Winkelsmühle (Dreieichenhain, An der Winkelsmühle 5). Bei schlechtem Wetter werden die Treffen ins Gebäude verlegt. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Post an 33.000 Protestanten in der Region

Mit der Impulspost wendet sich der Kirchenpräsident zweimal im Jahr an die 1,7 Millionen Mitglieder der EKHN. Allein im Evangelischen Dekanat Dreieich dürfen rund 33.000 evangelische Christen auf das persönliche Schreiben von Dr. Volker Jung gespannt sein. An der Kampagne beteiligen sich rund 500 Gemeinden in Hessen und Nassau. So ist das Motiv mit der roten Rose auf hellem Grund bereits von weitem vor den evangelischen Kirchen in Dreieich, Egelsbach, Langen und Neu-Isenburg zu sehen, und im Aktionszeitraum bis Ende November 2019 gibt es in der Region vielfältige Veranstaltungen zum Umgang mit Trauer.

Aktionsseite www.trauermitmir.de

Wie bei den vergangenen Impulspost-Kampagnen wird es auch diesmal eine eigene Aktions-Webseite geben: Ab 15. Oktober werden auf www.trauermitmir.de Hinweise und Kontaktadressen für regionale Hilfsangebote und Gesprächsgruppen zur Verfügung gestellt. Neben Hintergrundmaterialien finden sich dort praktische Hilfen von der Checkliste für Beerdigungen bis zu Formulierungen für Kondolenzschreiben. Dazu vertiefende Informationen, tröstende Gebete und Lieder, Buch- und Medientipps. Die Seite bietet außerdem Material, um im Religions- oder Konfirmationsunterricht über Tod, Trauer und Trost zu sprechen – oder das Thema für das Video-Projekt „Youngclip“ zu verarbeiten. Die Evangelische Sonntags-Zeitung wird die Kampagne wieder mit einer Sonderveröffentlichung flankieren.

„Und jetzt?“ - vier Abende in den Propsteien

Begleitend organisiert die Landeskirche vier Abende mit dem Titel „Und jetzt?“ in den vier EKHN-Propsteien Nord-Nassau, Oberhessen, Starkenburg und Rhein-Main. Mit anregender Musik, interessanten Gästen und bewegenden Texten zeigen die Veranstaltungen, „wie man andere trösten kann und selbst getröstet wird – und warum es lohnenswert ist, sich mit den Themen Tod und Trauer zu beschäftigen“, sagt Pfarrer Dr. Fabian Voigt, der drei der vier Abende moderiert und das Buch „100 Dinge, die du NACH dem Tod auf keinen Fall verpassen solltest“ geschrieben hat.

Für die Propstei Starkenburg lädt Pröpstin Karin Held am Montag, 18. November, um 19 Uhr in das Erica-Küppers-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Weiterstadt, Herrngartenweg 5 in Braunshardt, ein. Zu Gast sind an diesem Abend Dekan Arno Allmann (Evangelisches Dekanat Darmstadt-Land) und Trauerseelsorgerin Tabitha Oehler. Sie stellen die Trauerseelsorge Darmstadt-Land vor. Pröpstin Held selbst wird einen Vortrag zum Thema "Die Bibel - ein Trost-Buch!?" halten, der Schauspieler Christian Wirmer liest Texte zu Trauer, Klage und Trost, und Klarinettistin Maria José Fernandez begleitet den Abend musikalisch.

Die weiteren Termine:

Nord-Nassau
Mittwoch, 6. November 2019, 20 Uhr
Evangelische Kirche Eibelshausen, Kirchstraße, 35713 Eschenburg
Mit Pröpstin Annegret Puttkammer, dem Chor „In(m)takt Eibelshausen“, Bettina Marloth (Seelsorgerin) und Dr. Fabian Vogt (Pfarrer und Autor des Buches „100 Dinge, die du NACH dem Tod auf keinen Fall verpassen solltest“)

Oberhessen
Montag, 11. November 2019, 20 Uhr
Evangelische Johanneskirche, Goethestraße 14, 35390 Gießen
Mit Propst Matthias Schmidt, Benjamin Gail (Musiker und Sänger) Sylvia Börgens (Psychologin und Autorin des Buches „Wie aus Trauer Neues wächst“) und Dr. Fabian Vogt (Pfarrer und Autor)

Rhein-Main
Dienstag, 26. November 2019, 20 Uhr
Evangelische Dreikönigsgemeinde, Tucholskystraße 40 (Gemeindehaus), 60594 Frankfurt
Mit Propst Oliver Albrecht, dem Chor „Surpraise“, Dr. Bernd Oliver Maier (Chefarzt für Palliativmedizin) und Dr. Fabian Vogt (Pfarrer und Autor)

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