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Luther-Denkmal in Langen angekommen

Der Reformator an seinem Platz

Stephanie KunertGemeinsam mit Sergej Niederhaus (links) von der Paderborner Firma Glasmalerei Peters überprüft der Künstler die fachgerechte Zusammenführung der einzelnen Teile seines mehr als 500 Kilo schweren Luther-Denkmals.

Rechtzeitig vor dem Reformationstag kamen die Einzelteile des Luther-Kunstwerks in Langen an, wurden vor Ort fachmännisch zusammengefügt und fest im Boden verankert. Nun ist die mehr als 500 Kilo schwere Statue am Lutherplatz zu bewundern.

Stephanie KunertPerfekt in der Erde fixiert: Bildhauer Andreas Kopp überzeugt sich von der Standfestigkeit seines Luther-Denkmals.

Im Rahmen des Reformationsfests wurde in Langen das neue Denkmal am Lutherplatz feierlich enthüllt, das im Rahmen von „Kunst vor Ort“ entstand. Mit dabei waren neben dem Künstler Andreas Kopp auch Landrat Oliver Quilling, Langens 1. Stadtrat Stefan Löbig sowie Vertreter der Sparkasse Langen-Seligenstadt. Nach dem anschließenden Festgottesdienst in der nahe gelegenen Stadtkirche lud die Gemeinde zum Empfang ins Gemeindehaus ein.

Rechtzeitig vor dem großen Tag hatte ein Kran den mehr als 400 Kilo schweren Glaskeil in die Verankerung gehoben, danach fixierten Mitarbeiter der Paderborner Firma Glasmalerei Peters die zwei zusammen 150 Kilo schweren Silhouetten-Teile aus Metall, die der Luther-Darstellung von Cranach nachempfunden sind. Der Künstler selbst zeigte sich sehr angetan vom fertigen Denkmal. Da die Teile in unterschiedlichen Werkstätten hergestellt (die Stahlteile stammen von LST-Laserschneidtechnik in Hövelhof) und erst vor Ort zusammengefügt wurden, sah Andreas Kopp sein Kunstwerkauch zum ersten Mal in voller Größe.

„Die beiden Materialien haben zwar in der Herstellung mit Feuer zu tun, sind aber ansonsten völlig gegensätzlich“, erläutert der Bildhauer. Der Glaskeil symbolisiere einerseits die göttliche Eingebung, die Luther durchfährt, andererseits seine zwiespältige Persönlichkeit. Bei der Rostschicht auf dem Stahl wurde mit Salzsäure nachgeholfen, sie wird noch nachdunkeln.

Die Skulptur wurde im Rahmen der letztjährigen Initiative „Kunst vor Ort“ realisiert, zu der sich der Kreis Offenbach, die Sparkasse Langen-Seligenstadt, die Evangelische Kirchengemeinde und die Stadt Langen zusammenfanden. Bewerben konnten sich Künstler mit einem Entwurf für ein Kunstwerk am Lutherplatz zum Thema „Luther und die Reformation“. Entstehen sollte eine Skulptur, die auf Martin Luther und die Reformation verweist und deren Bedeutung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verdeutlicht. Die Finanzierung des Projekts tragen die Sparkassen-Stiftung Langen-Seligenstadt und die Evangelische Kirchengemeinde Langen, wobei letztere die Hälfte der Kosten übernimmt.

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