Dekanat Dreieich

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Thomas Krämer ist zehn Jahre Prädikant im Evangelischen Dekanat Dreieich

Denen eine Stimme geben, die sonst nicht zu Wort kommen

Frank GottschlingRund 100 Gottesdienste hielt Thomas Krämer (rechts) in den vergangenen zehn Jahren als Prädikant im Evangelischen Dekanat Dreieich – Grund genug für Dekan Reinhard Zincke, dem engagierten Ehrenamtlichen für seinen Einsatz zu danken.

Rund 100 Gottesdienste hielt Thomas Krämer in den vergangenen zehn Jahren im Evangelischen Dekanat Dreieich. Dekan Reinhard Zincke dankte dem engagierten Prädikanten im Namen von Kirchenleitung, Dekanat und Gemeinde für seinen Einsatz.

Zehn Jahre ist Thomas Krämer inzwischen als Prädikant im Evangelischen Dekanat Dreieich tätig. In dieser Zeit hat er rund 100 Gottesdienste in Dreieich, Langen und Neu-Isenburg gehalten – Grund genug für Dekan Reinhard Zincke, dem engagierten Ehrenamtlichen im Rahmen des Gottesdienstes in der Martin-Luther-Kirche im Namen von Kirchenleitung, Dekanat und Gemeinde für seinen Einsatz zu danken.

Geboren und aufgewachsen in Langen, war Krämer schon immer kirchlich aktiv. Vor dem Zusammenschluss der vier Einzelgemeinden gehörte er über viele Jahre dem Kirchenvorstand der Martin-Luther-Gemeinde an. Nach wie vor ist er Mitglied im Redaktions- und Layout-Ausschuss des Gemeindebriefs „Vierfalt“. Durch das Erleben anderer Prädikanten wie Martina Hofmann-Becker und Ralf Weidner, heute Pastor der Stadtmission Neu-Isenburg, wurde sein Interesse an diesem Ehrenamt geweckt. Vor seiner Beauftragung im Jahr 2007 besuchte Krämer gemeinsam mit Kollegen aus Mainz einen Prädikantenkurs bei Stefan Claas, der heute als Professor an der Theologischen Hochschule in Herborn lehrt.

Gerne konzipiert er politische Predigten, das Diakonische liegt ihm dabei besonders am Herzen. „Es ist mir wichtig, dass wir uns als Gemeinde den Schwachen und Armen zuwenden“, erläutert er. „Ich möchte denjenigen eine Stimme geben, die sonst nicht zu Wort kommen“, sagt der Langener. Daher bezieht er – wann immer es inhaltlich passt – im Gottesdienst Position für alle, die sich ihren Platz nicht selbst erkämpfen können. Im Schnitt gestaltet der 57-jährige zehn Gottesdienste im Jahr, und die Auseinandersetzung mit biblischen Texten begeistert ihn stets aufs Neue. „Ich freue mich immer, wenn ich eingeladen werde, um Gottesdienst zu halten“, so Krämer. Seine Aktivitäten beschränken sich nicht auf Langen, und er ist ein gern gesehener Gast in den Kirchen der anderen Gemeinden des Dekanats.

„Im Gottesdienst wird die lebendige Vielfalt einer Gemeinde sichtbar, wenn sich Menschen mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Begabungen einbringen“, ist Reinhard Zincke überzeugt. „Evangelische Prädikantinnen und Prädikanten, die ausgebildet werden, in ihrer eigenen Sprache zeit- und lebensnah das Evangelium zu verkündigen und beauftragt sind, selbständig Gottesdienst zu feiern, bereichern das gottesdienstliche Leben und unterstützen die Kirchengemeinden vor Ort“, betont der Dekan. „Indem sie eigene Predigten verfassen und in Absprache mit den zuständigen Gemeindepfarrern Gottesdienste gestalten, ergänzen die sogenannten Laienprediger mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit das Gesamtbild der Verkündigung“, so Zincke.

Dass auch Ehrenamtliche an dem Verkündigungsauftrag der evangelischen Kirche aktiv beteiligt sind, geht auf die reformatorische Erkenntnis Luthers zurück, der vom „Priestertum aller Getauften“ sprach. Danach kann und soll jeder Getaufte das Evangelium weitergeben, es bleibt nicht einigen wenigen vorbehalten. Evangelische Pfarrer und Prädikanten sind aufgrund ihrer Ausbildung zudem zur öffentlichen Verkündigung berufen.

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