Dekanat Dreieich

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Marilott Grosch ist 25 Jahre Prädikantin im Dekanat Dreieich

Den Menschen Gott und den Glauben näherbringen

Erika WestphalUnzählige Gottesdienste hielt Dr. Marilott Grosch in den vergangenen 25 Jahren als Prädikantin im Evangelischen Dekanat Dreieich – Grund genug für Dekan Reinhard Zincke, der engagierten Ehrenamtlichen für ihren Einsatz zu danken.

Dekan Reinhard Zincke dankte Dr. Marilott Grosch im Namen von Kirchenleitung, Dekanat und Gemeinde für ihren Einsatz: Seit 25 Jahren ist sie inzwischen als Prädikantin im Evangelischen Dekanat Dreieich tätig.

Seit 25 Jahren ist Dr. Marilott Grosch inzwischen als Prädikantin im Evangelischen Dekanat Dreieich tätig. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Gottesdienste gehalten, die meisten davon in Egelsbach. Dekan Reinhard Zincke dankte der engagierten Ehrenamtlichen im Rahmen des Gottesdienstes in der Egelsbacher Kirche im Namen von Kirchenleitung, Dekanat und Gemeinde für ihren Einsatz.

Grosch singt seit 25 Jahren im Egelsbacher Kirchenchor und gehörte zwischenzeitlich auch dem Kirchenvorstand an. Der damalige Egelsbacher Pfarrer Stephan Krebs hatte sie auf einen Kurs für Lektoren und Prädikanten aufmerksam gemacht. Ihr Interesse war geweckt, und nach eineinhalb Jahren schloss sie die Ausbildung 1993 in der Sprendlinger Friedensgemeinde als Prädikantin ab.

„Ich stelle meistens den gesamten Gottesdienst unter ein Thema, das sich am vorgeschlagenen Predigttext orientiert“, erklärt sie. „Lieder, Texte und die Altarlesung wähle ich passend dazu aus, und eingangs sage ich der Gemeinde, was sie erwartet“, erläutert sie ihr Konzept. „Wenn sich die Besucher auf ein Thema einlassen, dann kann sie das Gott und dem Glauben näherbringen“, ist sie sicher.

„Im Gottesdienst wird die lebendige Vielfalt einer Gemeinde sichtbar, wenn sich Menschen mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Begabungen einbringen“, meint Reinhard Zincke. „Evangelische Prädikantinnen und Prädikanten, die ausgebildet werden, in ihrer eigenen Sprache zeit- und lebensnah das Evangelium zu verkündigen und beauftragt sind, selbständig Gottesdienst zu feiern, bereichern das gottesdienstliche Leben und unterstützen die Kirchengemeinden vor Ort“, betont der Dekan. „Indem sie eigene Predigten verfassen und in Absprache mit den zuständigen Gemeindepfarrern Gottesdienste gestalten, ergänzen die sogenannten Laienprediger mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit das Gesamtbild der Verkündigung“, so Zincke.

Dass auch Ehrenamtliche an dem Verkündigungsauftrag der evangelischen Kirche aktiv beteiligt sind, geht auf die reformatorische Erkenntnis Luthers zurück, der vom „Priestertum aller Getauften“ sprach. Danach kann und soll jeder Getaufte das Evangelium weitergeben, es bleibt nicht einigen wenigen vorbehalten. Evangelische Pfarrer und Prädikanten sind aufgrund ihrer Ausbildung zudem zur öffentlichen Verkündigung berufen.

„Mir ist es wichtig, von dem zu erzählen, was uns Christen trägt und was uns hält“, beschreibt Marilott Grosch ihre Motivation. „Das ist die Liebe Gottes“, so ihre Überzeugung. „Ich finde es spannend, wenn ich mich zur Vorbereitung der Predigt in die Bibel hineinvertiefe, dort überall das liebevolle Werben Gottes zu entdecken“, sagt sie und gibt zu: „Durch das intensive Textstudium wird man reich beschenkt.“

Ein großes Anliegen ist es, „dankbar zu sein für das, was wir haben und für die anderen zu bitten“. Sie betont: „Wir leben hier in einem Land, in dem wir frei und offen über unseren Glauben sprechen können, das ist ein riesengroßes, unverdientes Glück!“ Zum Vergleich verweist sie auf die schwierige Lage der Christen in Nordkorea. „Sie bitten uns, dafür zu beten, dass sie nicht vom Glauben abfallen“, führt sie aus. „Ich finde es beeindruckend, dass den Menschen dort ihr Glaube wichtiger ist als ihr Wohlergehen.“

Aufgewachsen in Wetzlar, ist Marilott Grosch nach ihrem Studium an der Frankfurter Goethe-Universität „im Südhessischen hängengeblieben“, wie sie sagt. Bis zu ihrem Ruhestand war die promovierte Meteorologin beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach angestellt. Der Himmel fasziniert die Egelsbacherin in mehrerlei Hinsicht: In ihrer aktiven Zeit als Fliegerin charterte sie am heimischen Flugplatz öfters eine stabil gebaute einmotorige Maschine, um sich im Kunstflug zu üben. „Es macht einfach Spaß, nicht immer nur geradeaus zu fliegen“, bekennt die Mutter zweier Töchter. Wer sie dabei beobachtete oder sogar im Cockpit begleiten durfte, berichtet noch Jahre später beeindruckt von ihren Loopings.

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