Dekanat Dreieich

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Zweite Aufführung des Dekanatschorprojekts

Crossover-Requiem in St. Stephan

H.-M. BoyensAuch beim zweiten Mal ein voller Erfolg: Licht- und Tonkunst gingen beim Finale des diesjährigen Dreieicher Dekanatschorprojekts noch einmal Hand in Hand.

„Dies Irae, dies illa“ - Tag des Zorns Tag der Rache, sang der Projektchor unter Leitung von Dekanatskantorin Claudia von Savigny in der bis auf den letzten Platz besetzen katholischen Kirche St. Stephan. Lichtblitze durzuckten den Chorraum, mehrere Schlagwerker untermalten die drohenden Textpassagen des Chores mit aufwirbelnden Rhythmen, die minutenlang andauerten, sich immer mehr steigerten um sich dann in einem abrupten Schluss zu entladen.

Im Kontrast dazu standen die durchweg zart und ruhig gehaltenen japanischen Totengedichte, die den Hörer in eine vollkommen andere Klangwelt führten.

„Ich war ganz überwältigt von den wunderbar klaren und sauber intonierenden  Stimmen des Jugendchores der Burgkirchengemeinde, die die japanischen Gesänge so andächtig und ernsthaft anstimmten“, berichtete eine jüngere Frau nach dem eindrücklichen Konzerterlebnis. Ein junger Mann sah sich nach dem Konzert  interessiert die verschiedenen Schlaginstrumente an und tat  bewundern kund, dass ihn die durch das Instrumentarium erzeugten fremdländischen Klänge besonders inspiriert hätten.

„Mich hat diese Musik unheimlich begeistert, es klang wie Musik aus fernen Ländern  und dann wieder sehr vertraut, eben eine Mischung aus abendländischer, asiatischer und moderner Musik wie Hiphop. Man könnte das Stück auch als ,Crossover-Requiem‘ bezeichnen“, freute sich ein junger Vater mit seinem neunjährigen Sohn, der begeistert seinem älteren Bruder aus dem Jugendchor zuwinkte.
„Der Chor hat so ausdruckstark und gefühlvoll gesungen. Jedes einzelne Wort konnte ich verstehen. Mir kamen an einigen Stellen die Tränen, als sich die Stimmen des Jugendchores mit den wohlklingenden Stimmen der Frauen vereinten“, schwärmte ein älteres Ehepaar.

Mit fantastischen Lichteffekten wurden die einzelnen liturgischen Stücke des Requiems und die im Kontrast dazu stehenden japanischen Haikus  durchweg   von Lichttechniker Stefan Fischer ausgeleuchtet und sorgten in der gesamten Kirche für stimmungsvolle Momente.

Besonders wirkungsvoll waren die in weiß gekleideten Sänger und Sängerinnen aus dem Jugendchor der Burgkirchengemeinde unter Leitung von Claudia von Savigny, die durch ihren klaren Gesang, fein abgestimmte Bewegungen und eine ausdrucksstark geführte Choreografie mit  roten Fächern die Hörer auch sichtbar mit hinein in die japanische Gedankenwelt zu Leben, Tod und Ewigkeit nahmen. Die Zuschauer waren begeistert und belohnten die Mitwirkenden mit lang anhaltendem, stehenden Applaus.

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