Dekanat Dreieich

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37 Jahre Pfarrer in Neu-Isenburg

Ruhestand für Matthias Loesch

Matthias LoeschMatthias Loesch, 37 Jahre Pfarrer in der Evangelisch-Reformierten Gemeinde am Marktplatz Neu-Isenburg, tritt zum Jahresende in den Ruhestand.

Nach 37 Jahren als engagierter Seelsorger in der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Am Marktplatz in Neu-Isenburg tritt Pfarrer Matthias Loesch zum Jahresende in den Ruhestand und wurde von Pröpstin Karin Held offiziell verabschiedet. Seine Vakanzvertretung übernimmt Silke Henning. Die 33-jährige Pfarrerin wird diese Aufgabe zusätzlich zu ihrer Tätigkeit in der Johannesgemeinde wahrnehmen.

Matthias LoeschDer engagierte Seelsorger geht in Rente.

Seit 1980 in Neu-Isenburg im Einsatz, prägte Loesch die Gemeinde im alten Ortskern entscheidend. Schwerpunkte seiner Arbeit sah er in den Gottesdiensten und der Seelsorge, bei Taufen, Trauungen und insbesondere bei Beerdigungen. Neben der Erwachsenenbildung lag ihm auch die Ökumene sehr am Herzen. Dabei hatte er nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Katholiken und Protestanten im Blick. Im Laufe der Jahre fanden deshalb neben der eritreischen und chinesischen auch die Ahmadiyya-Gemeinde ein Dach in der Kirche am Marktplatz. Auf sein Betreiben hin übernahm die Gemeinde vor 15 Jahren das ökumenische Hilfsprojekt "... täglich Brot für Beregovo", dessen Leitung seine Frau Jutta zum Jahreswechsel abgeben wird.

Nicht zuletzt durch seine Mitgliedschaft im reformierten Bund der Landeskirche war der 65-jährige bestens vernetzt. In mehr als 25 Jahren als Vorsitzender des Gustav-Adolf-Werks knüpfte er auch international wichtige Kontakte. Davon profitierten auch seine Gemeindemitglieder. So waren in den vergangenen Jahrzehnten etliche Fachleute aus Politik und Kultur aus aller Welt als kompetente Referenten zu Gast am Marktplatz.

Stets legte er größten Wert auf eine enge Vernetzung von kirchlicher und bürgerschaftlicher Gemeinde. Ein schönes Beispiel hierfür ist das von ihm mitinitiierte „Café Grenzenlos“, bei dem an jedem ersten und dritten Mittwochnachmittag im Monat Menschen, die als Flüchtlinge in die Stadt gekommen sind, und „Einheimische“ im Gemeindesaal der Evangelisch-Reformierten Gemeinde in ungezwungener Atmosphäre zu Austausch und Gespräch zusammentreffen.

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