Dekanat Dreieich

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Evangelische Krankenhausseelsorge in der Asklepios Klinik Langen

Ein stationärer Aufenthalt in der Klinik ist für Betroffene und Angehörige eine besondere Belastung. Häufig ohne Vorbereitungszeit ergeben sich je nach Diagnose und Therapie viele Fragen: Werde ich wieder ganz gesund? Muss ich in Zukunft mit Beeinträchtigungen leben? Wie finde ich Ruhe und Gelassenheit in der Zeit der Krankheit? Kann mein Glaube eine Hilfe sein?

In der Krankenhausseelsorge können solche und andere Fragen angesprochen werden. Darüber hinaus ist die Begleitung am Lebensende ein Anliegen der Krankenhausseelsorge. Gottesdienstliche Angebote und die Möglichkeit von Andachten im Krankenzimmer ergänzen die Angebote. Sollten Sie als Patient / Patientin oder als Angehörige Gespräch oder Begleitung wünschen, können Sie den direkten Kontakt zur Klinikseelsorge nutzen.

Pfarrerin Annette Röder arbeitet seit August 2018 als evangelische Klinikseelsorgerin in der Langener Asklepios Klinik. Zusammen mit der katholischen Pastoralreferentin Claudia Hesping bietet sie die seelsorgerliche Begleitung für Patienten und Angehörigen im somatischen Haus und in der Psychiatrie an.

Seelsorge im Fokus

Pfarrerin Annette Röder neu am Asklepios Klinikum in Langen

Die Stelle der evangelischen Krankenhausseelsorge an der Asklepios Klinik Langen ist wieder besetzt. Im August nahm Pfarrerin Annette Röder dort ihren Dienst auf. Präses Frauke Grundmann-Kleiner und Dekan Reinhard Zincke werden sie am Samstag, 15. September, um 18 Uhr im Rahmen der Abendandacht in der Schlosskirche Philippseich (Dreieich, Philippseicher Straße) offiziell in ihr neues Amt einführen.

Bis zu ihrem Wechsel fungierte die Theologin 16 Jahre lang als Schul- und Krisenseelsorgerin an der Leibnizschule in Offenbach – ihrer Geburtsstadt. Die hiesige Region ist ihr vertraut: Sie wohnt nicht nur mit ihrer Familie in Langen, sondern trat hier auch 1995 in der damaligen Martin-Luther-Gemeinde ihre erste Pfarrstelle an, die sie bis 2002 innehatte. Während dieser Zeit engagierte sie sich auch als Mitarbeiterin der Notfallseelsorge im Dekanat Dreieich.

Aufgewachsen in der Wetterau, studierte Röder Theologie in Frankfurt und Marburg. Bereits in ihrem Spezialvikariat am Theologischen Seminar Herborn stand die Seelsorge im Mittelpunkt. „Das ist mein Thema“, stellt sie fest.

Bei ihrer Tätigkeit an der Schule lag neben der Arbeit mit dem Kollegium und den Mitarbeitenden der Fokus auf der Begleitung von Kindern und Jugendlichen. „Hier war es elementar, Hürden abzubauen und als Vertrauensperson wahrgenommen zu werden“, erläutert sie. „Die Schüler konnten mir gegenüber etwas aussprechen, ohne sofort Konsequenzen ergreifen oder befürchten zu müssen“, beschreibt sie ihr Auftreten als Schulseelsorgerin. Parallel dazu absolvierte sie eine Weiterbildung zur Supervisorin und begleitete in den vergangenen Jahren unter anderem ehrenamtliche Hospizbewegungen. „Dadurch habe ich gemerkt, dass es mir Spaß macht, verstärkt mit Erwachsenen zu arbeiten“.

Die Hospizarbeit wird nun neben ihrer Tätigkeit im Krankenhaus einer ihrer Arbeitsschwerpunkte sein. Gemeinsam mit den Johannitern ist die 53-Jährige für die Schulung Ehrenamtlicher im ambulanten Hospizdienst verantwortlich. Und wie ihr Vorgänger Klaus Lehrbach wirkt sie mit in der Dreieicher Hospizgruppe sowie im ambulanten Palliativteam der Johanniter.

In der ersten Zeit am Asklepios Klinikum will sie „erst einmal verstehen, wie es läuft“. So müssten die Menschen – Patienten wie Mitarbeitende – sehen, ob sie sich ihr anvertrauen könnten. „Da ist es sicher hilfreich, dass ich an die Schweigepflicht gebunden bin“. Wichtig ist ihr, gemeinsam mit ihrer katholischen Kollegin Claudia Hesping zu schauen, wo sich beide im Team ergänzen und entlasten können. „Ich arbeite gerne im Netzwerk“, stellt sie klar. So versucht sie stets, Menschen in Prozessen beizustehen, bis sie bereit sind, mit anderen Institutionen wie Sozial- oder Jugendamt, Ärzten oder Therapeuten in Verbindung zu treten.

„Ich sehe meine Aufgabe darin, Menschen darin zu unterstützen, in Krisen oder Umbruchsituationen wieder einen Blick dafür zu bekommen, welches ihr Weg sein könnte“, erläutert sie und ergänzt: „Manchmal heißt Seelsorge aber einfach Zuhören, Aushalten, Schweigen oder ein Gebet sprechen.“

Wenn ihr etwas zu schaffen macht, geht sie laufen oder sucht Entspannung bei der Gartenarbeit: „Eine Stunde draußen Unkraut rupfen oder umgraben, und der Kopf ist wieder frei“, lautet ihr Rezept. Dabei arbeitet die dreifache Mutter generell ohne Handschuhe, „damit ich die Erde spüren kann.“

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Kontakt

Evangelische Krankenhausseelsorge

Asklepios Klinik Langen
Röntgenstraße 20
63225 Langen

Pfarrerin Annette Röder

Tel.: 06103 – 912 1776
E-Mail: a.roeder @ asklepios.com

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