Dekanat Dreieich

Angebote und Themen

Herzlich willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Dreieichzu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

AngeboteÜbersicht
Menümobile menu

Dauerbrenner „Querschläger“

Fulminanter Abschluss des Reformationstheaters in Egelsbach

In der voll besetzten Egelsbacher Kirche ging die Vorstellungsreihe des Lutherstücks „Querschläger“ zu Ende. In elf Szenen präsentierte das Reformationstheater historische Fakten, auf unterhaltsame Weise verknüpft mit der Gegenwart. In die Freude über die gelungene Dernière mischte sich bei den Darstellern auch Wehmut – hatte sich die Theatergruppe doch seit September regelmäßig zu Proben getroffen.

Wie ist es möglich, ein Theaterstück mit bis zu 26 Darstellern in der Schlussszene nach breiten Altarräumen in Langen und Neu-Isenburg auf eine Spielfläche von gut zwei Metern vor dem Altar zu komprimieren? Vor dieser Herausforderung stand das „Querschläger“-Ensemble und hat sie gemeistert, indem das Team um Sonnhild Grevel die Spielabläufe kurzerhand quer in den Mittelgang der kleinen Kirche verlagerte. „Damit war es auch möglich, direkter mit dem Publikum in Kontakt zu treten“, erläutert die Regisseurin.

Der Luthervater transportierte den Zorn über den Sohn, der plötzlich sein Jurastudium beendet und ins Kloster eintritt, direkt in die Zuschauerbänke. Auch Luther selbst, seine Verlobte Katharina und die verfolgte Hanna brachten so ihre Emotionen näher ans Publikum. Da konnte auch der kurzfristige technische Ausfall der Beleuchtung die Begeisterung nicht schmälern.

Viele Zuschauer kamen nach der Vorstellung noch zu einer „disputatio“ des Stücks mit den Schauspielern bei einem leckeren Buffet (gesponsert vom Freundeskreis der örtlichen Kirchengemeinde) zusammen. „Es war eine wunderbare Erfahrung, mit engagierten Schauspielern Luther einem breiten Publikum näher zu bringen“, resümiert Sonnhild Grevel. „Alle Vorstellungen zusamengenommen hatten wir weit mehr als 1.000 Zuschauer und konnten insgesamt auch mehr als 3.000 Euro an Spenden einnehmen.“ Da diese wiederum den gastgebenden Kirchengemeinden zugeleitet werden, ist das für alle Beteiligten ein tolles Ergebnis.

Reformationstheater in Langen

Großer Andrang bei der dritten Vorstellung des „Querschlägers“

Die Stadtkirche proppenvoll und zum Dank tosender Applaus für die 24 Laienschauspieler, die unter der Leitung von Sonnhild Grevel in Langen das Theaterstück „Querschläger“ präsentierten: Auch wenn die bisherigen Auftritte in Götzenhain, Neu-Isenburg und jetzt in Langen wirklich erfolgreich gelaufen sind, „von Routine sind wir weit entfernt“, sagt uns die Regisseurin: „Wir spielen an unterschiedlichen Orten mit völlig verschiedenen Gegebenheiten – mal haben wir nur einen Gang zur Spielfläche, mal haben wir drei. Ein Theater, das mit Sprache, Gesang, Bildern und Orgelmusik überzeugen will, muss immer an den jeweiligen Ort angepasst werden.“

Wenn dann noch kurzfristig der Hauptdarsteller ins Krankenhaus muss, stellt das eine große Herausforderung dar. Die Vorstellung in Neu-Isenburg konnte nur mit einer Umbesetzung über die Bühne gehen, und die erforderte zusätzliche Proben und Flexibilität von den Darstellern. In Langen konnte die Truppe – nach Genesung des Hauptdarstellers Gerd Schaffert – wieder in der Originalbesetzung auftreten.

Das Publikum in der Stadtkirche ließ sich mitnehmen auf eine Zeitreise ins 16 Jahrhundert: Lebten die Menschen damals doch in einem Gemeinwesen, das kaum Freiheiten erlaubte. Holger Schmidt als Fürstabt von Fulda war damals sowohl kirchlicher Würdenträger als auch weltlicher Herrscher. Er hatte die unumschränkte Macht, Familien einfach auseinander zu reißen oder von den leiblichen Nachkommen eines Verstorbenen auch noch das Erbe zu fordern.

Sonnhild Grevel lässt ihre Darsteller die Willkür des Fürstabts spüren. Das Stück zeigt, wie durch die Reformation Freiheit und Selbstbestimmung entdeckt werden. Die verwaisten Schwestern Hanna und Elisabethe – Jessica Nörtemann und Petra Maas – finden nach langer Trennung wieder zusammen. Der zur Ablassreise gezwungene junge Bauernsohn – dargestellt von Arno Fink – führt den Aufstand an, der Ostern 1525 das Reichsstift Fulda erschüttert.

Und was macht der Reformator? – er bemüht sich nach Kräften, den Aufruhr einzudämmen, der durch seine Schriften losgetreten wurde. So reist er kurz nach seiner Verlobung mit Katharina von Bora – verkörpert von Martina Schnürch – nach Fulda, um den Aufständischen, Einhalt zu gebieten. Doch vergebens: Der Aufstand der Bauern bricht los und lässt einen desillusionierten und gebrochenen Martin Luther zurück.

Hingerissen von den spielfreudigen Darstellern hielt es die meisten der mehr als 300 Zuschauer in der Stadtkirche nach dem dramatischen Abgang des Fürstabts nicht mehr auf den Sitzen. Unter donnernden Orgelklängen von Kantorin Elvira Schwarz spendete das Publikum lang anhaltenden Beifall. Für alle, die sich das Theaterstück nicht entgehen lassen wollen, gibt es am Sonntag, 5. März, um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Egelsbach (Ernst-Ludwig-Straße 56), zum vorerst letzten Mal die Gelegenheit, in Martin Luthers Welt einzutauchen.

„Querschläger“ in Neu-Isenburg

Reformations-Theater in der Johanneskirche

Auch die zweite Aufführung des Theaterstücks „Querschläger“ begeisterte das Publikum. In der Neu-Isenburger Johanneskirche gab es für die Zuschauer in elf Szenen historische Fakten zur Reformation, auf unterhaltsame Weise verknüpft mit der Gegenwart. Die nächste Vorstellung ist am kommenden Sonntag, 12. Februar, in der Langener Stadtkirche am Wilhelm-Leuschner-Platz.

In einer voll besetzten Johanneskirche kam das Theaterstück „Querschläger“ zum zweiten Mal im Evangelischen Dekanat Dreieich zur Aufführung. Auf wunderbare Weise verstanden es die Laienschauspieler, die Themen der Reformation lebendig werden zu lassen. Historische Fakten wurden auf unterhaltsame Weise mit der Gegenwart verknüpft, und die Zuschauer erhielten viel Hintergrundwissen über die diese Zeit des Umbruchs, um zu verstehen, warum Martin Luther eine so bedeutende Rolle in der Geschichte einnehmen sollte.

Dabei stand die Aufführung zunächst auf der Kippe: Nach dem plötzlichen, krankheitsbedingten Ausfall des Hauptdarstellers sprang Dr. Michael Grewel ein und übernahm den Part des Reformators. „Es war an keiner Stelle zu bemerken, dass er nur zehn Tage Zeit hatte, um die Rolle des erwachsenen Marin Luther einzuüben“, äußerte sich Pfarrerin Mechthild Dietrich-Milk anerkennend.

„Sonnhild Grevel gelang es, mit ihrem Stück die Reformation und die Rolle Martin Luthers für uns heute nachvollziehbar zu machen“, so erläuterte die Pfarrerin der Neu-Isenburger Johannesgemeinde. So begeisterte das Konzept aus Schauspiel, Orgelmusik, Gesang und Bildern erneut das Publikum, das sich mit einem tosenden Schlussapplaus für die gelungene und mitreißende Darstellung bedankte.

Für alle, die in Neu-Isenburg nicht dabei sein konnten, gibt es am Sonntag, 12. Februar, in der Langener Stadtkirche (Wilhelm-Leuschner-Platz) die nächste Gelegenheit, in Martin Luthers Welt einzutauchen. Zum letzten Mal ist das Theaterstück am Sonntag, 5. März, in der Evangelischen Kirche Egelsbach (Ernst-Ludwig-Straße 56), zu erleben. Beginn ist jeweils um 17 Uhr.

„Querschläger“-Premiere

Der Reformator Martin Luther zu Gast in Götzenhain

Die historischen Fakten zur Reformation, auf unterhaltsame Weise verknüpft mit der Gegenwart, konnten die Zuschauer gestern bei der Premiere des „Querschlägers“ im Evangelischen Dekanat Dreieich miterleben. In der voll besetzten Götzenhainer Kirche erschraken die Zuschauer über das hereinbrechende Gewitter – überzeugend an der Orgel von Kantorin Elvira Schwarz intoniert – fühlten mit den geschundenen Pächterinnen und Pächtern und konnten dadurch nachvollziehen, warum sich die Bauern erhoben gegen Willkür und Gewalt.

Gerd Schaffert in der Rolle des Luther überzeugte durch seine einfühlsame Darstellung des Reformators, wenn er von dessen Vorladung nach Worms berichtet und warum Luther nicht widerrufen konnte. Auch die anderen Darsteller, allen voran Holger Schmidt als hartherziger, unbelehrbarer Fürstabt sowie Arno Fink als Bauernaufwiegler stellten die historischen Personen glaubwürdig nach. Nach der dramatischen Schlussszene, in der sich der Aufstand der Unterdrückten schließlich Bahn bricht, wurden die Darsteller mit kräftigem Beifall belohnt. Das Konzept aus Schauspiel, Orgelmusik, Gesang und Bildern begeisterte das Publikum. „Brot für die Welt“ wird sich über eine Spende von über 500 Euro aus dem Erlös freuen.

Für alle, die in Götzenhain nicht dabei sein konnten, gibt es am kommenden Sonntag, 5. Februar, in der Neu-Isenburger Johanneskirche (Friedrichstraße 94) die nächste Gelegenheit, in Martin Luthers Welt einzutauchen. Anschließend ist das Theaterstück noch an zwei weiteren Sonntagen zu erleben: Am 12. Februar in der Langener Stadtkirche (Wilhelm-Leuschner-Platz) sowie am 5. März in der Evangelischen Kirche Egelsbach (Ernst-Ludwig-Straße 56). Beginn ist jeweils um 17 Uhr.

„Querschläger“

Theater zum  Reformationsjubiläum
über Willkür, Zweifel und Widerstand

Was fällt uns spontan zu Martin Luther ein?

  • Die 95 Thesen, an der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen
  • Die Verhöre und die über ihn verhängte Reichsacht
  • Die Bibelübersetzung während seiner Zeit auf der Wartburg
  • Seine Vermählung mit der ehemaligen Nonne Katharina von Bora.

Und nun steht 2017 das große Jubiläum an: 500 Jahre Reformation!
Wie kam es dazu und lief die Erneuerung der Kirche in Luthers Sinn?
Ja und nein!

Das Theaterstück in elf Szenen, geschrieben und inszeniert von Sonnhild Grevel, zeigt den Reformator zunächst als Zweifler, der jedoch nicht müde wird, die Bibel zu studieren. Er wird zum streitbaren Kämpfer für Gottes Wort, der ermutigt und beschwichtigt - und dann läuft alles aus dem Ruder… aber sehen und hören Sie selbst!

Im Evangelischen Dekanat Dreieich wird „Querschläger“ an vier Sonntagen, jeweils um 17 Uhr, in folgenden Kirchen aufgeführt:

29. Januar: Evangelische Kirche Götzenhain, Pfarrstraße 2
5. Februar: Johanneskirche Neu-Isenburg, Friedrichstraße 94
12. Februar: Stadtkirche Langen, Wilhelm-Leuschner-Platz
5. März: Evangelische Kirche Egelsbach, Ernst-Ludwig-Straße 56

Nach jeder Aufführung gibt es Gelegenheit mit den Darstellern bei Snacks und Getränken über das Stück, Luther, die Reformation… ausgiebig zu „disputieren“.

Weitere Informationen:
Sonnhild Grevel
Telefon: 06103 / 44462

Diese Seite:Download PDFDrucken

Evangelisches Dekanat Dreieich

Präses Frauke Grundmann-Kleiner
Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstands
ev.dekanat.dreieich@ekhn-net.de
06103 - 30078-0 oder -14

Pfarrer Reinhard Zincke
Dekan
reinhard.zincke.dek.dreieich@ekhn-net.de
06103 - 30078-12

Monika Ewers
Dekanatsbüro
monika.ewers.dek.dreieich@ekhn-net.de
06103 - 30078-11

Christiane Westenberger-Grabold
Verwaltungsfachkraft des DSV
christiane.westenberger.dek.dreieich@ekhn-net.de
06103 - 30078-14

Stephanie Kunert
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
stephanie.kunert.dek.dreieich@ekhn-net.de
06103 - 30078-15

Carsten Preuß
Dekanatsjugendreferent
dreieich@ev-jugend.de
06103 - 30078-19

Evangelische Familienbildung im Kreis Offenbach

Angela Ruland, Leiterin
ruland@familienbildung-langen.de
06103 - 30078-26

Heidemarie Ernst, Bildungsreferentin
ernst@familienbildung-langen.de
06103 - 30078-28

Petra Graf, Verwaltungsmitarbeiterin
info@familienbildung-langen.de
06103 - 30078-25

Pfarrerin Sandra Scholz
Gesellschaftliche Verantwortung
Dekanate Dreieich und Rodgau
sandra.scholz @ dekanat-rodgau.de
06074 - 48461-22

Pfarrer Klaus Lehrbach
Evangelische Krankenhausseelsorge
Asklepios Kliniken Langen
k.lehrbach@asklepios.com
06103 - 9121776
Mobil: 0178 - 8846115

Pfarrerin Sabine Beyer
Evangelische Notfallseelsorge 
Stadt und Kreis Offenbach
sabine.beyer @ notfallseelsorge-OF.de
Telefon: 06074 - 370 99 73
Mobil: 0157 - 89 70 08 15

 

to top