Dekanat Dreieich

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Liebe ohne Leiden, aber voller Leidenschaft!

„Ich wünsch‘ dir Liebe ohne Leiden,
und eine Hand, die deine hält.
Ich wünsch dir Liebe ohne Leiden
und dass dir nie die Hoffnung fehlt.“

Dies sang 1984 Schlagerstar Udo Jürgens mit seiner Tochter Jenny und berührte damit die Herzen des Publikums.

Wer wünscht sich das nicht, eine Liebe ohne Leiden? Vielleicht tun wir dies umso mehr, je reicher an Erfahrungen und auch an Enttäuschungen wir mit zunehmendem Lebensalter werden?

Wer wahrhaft und aufrichtig liebt, der gibt sich seinem Gegenüber ganz und gar hin, der öffnet sich und liebt bedingungslos, der kann wahre Leidenschaft erleben. Das ist das Wunderbare an der Liebe, dass wir uns voll und ganz fallen lassen dürfen. Gleichzeitig macht uns diese Liebe jedoch auch verletzlich und angreifbar. Liebende erkennen immer wieder: eine wahre Liebe ohne Leiden, die kann es wohl auf Erden nicht geben.

In diesen Tagen begehen Christen in aller Welt die Passionszeit. Das aus dem Lateinischen stammende Wort „Passion“ bedeutet so viel wie „Leiden“, aber auch „Leidenschaft“ und verbindet somit beides.

„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben,“ schreibt der Evangelist Johannes (Joh 3,16). Gott liebt die Menschen so sehr, dass er voller Leidenschaft den Weg der Liebe bis an das Ende geht, bis in den Tod am Kreuz, und auch darüber hinaus.

Die Jüngerinnen und Jünger, die bis heute in seiner Nachfolge stehen, fassen dies als Liebesbeweis Gottes auf, der sie gleichzeitig ermutigt, sich ebenso voller Leidenschaft und Liebe für andere einzusetzen: für Menschen in unserer Stadt, die Hilfe benötigen, wie es Caritas und Diakonie tun, oder auch in aller Welt, wie wir es beispielsweise alljährlich beim Weltgebetstag erleben.

In dieser Hoffnung können Christen voller Liebe und Leidenschaft leben, aber auch manches Leiden ertragen. – Gott sei Dank!

Pfarrer Steffen Held
Evangelische Kirchengemeinde Langen

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