Dekanat Dreieich

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Aktuelles aus Neu-Isenburg

20.09.2017 stk

Eine starke Truppe

Zum ersten Mal bieten die Neu-Isenburger Protestanten – die Evangelische Johannesgemeinde, die Evangelische Kirchengemeinde Gravenbruch und die Evangelisch-Reformierte Gemeinde am Marktplatz – in diesem Jahr zusammen einen gemeinsamen Unterricht für ihre Konfirmandinnen und Konfirmanden an.

Pater Shay Cullen und PREDA

Öffentliche Sitzung des Neu-Isenburger Weltladens mit Vortrag

Mit einem Bericht über Pater Shay Cullen und das Projekt PREDA lädt das Team des Neu-Isenburger Weltladens am Mittwoch, 25. Oktober, um 19 Uhr ein zur öffentlichen Teamsitzung im Westendzentrum, Kurt-Schumacher-Straße. Annette Zwaack, eine ehemalige Neu-Isenburgerin, war im vergangenen Jahr auf den Philippinen. An diesem Abend wird sie von ihrem Besuch beim Straßenkinderprojekt PREDA berichten – Vereinsmitglieder und interessierte Isenburger sind hierzu herzlich eingeladen.

Pater Shay Cullen, Gründer des Projekts PREDA auf den Philippinen, war gerade für den Friedensnobelpreis nominiert. Die Produkte von PREDA sind seit Jahren Bestandteil des Warensortiments im Neu-Isenburger Weltladen.

Pater Shay Cullen und PREDA

Bereits drei Mal war Pater Shay für den Friedensnobelpreis nominiert, als Anerkennung für seinen unermüdlichen und selbstlosen Einsatz, der ihn schon mehrfach in lebensbedrohliche Situationen gebracht hat. Sein Leben hat er einem Ziel gewidmet: Die oftmals menschenunwürdigen Verhältnisse für Kinder und Jugendliche auf den Philippinen zu verändern und sich für deren Rechte vor Ort einzusetzen. Aber auch seine engagierte, internationale Lobbyarbeit gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen haben ihn zu einem der weltweit bekanntesten Menschenrechtsaktivisten gemacht. So beispielsweise auch durch „Tatorte – Straßen der Welt e.V.“ des Kölner Tatort-Teams.

1974 gründete Pater Shay Cullen auf der philippinischen Hauptinsel Luzon die Organisation PREDA, die Kinder vor sexueller Ausbeutung, körperlicher und seelischer Gewalt und willkürlicher Verhaftung schützt. Hier bei PREDA erhalten sie Therapie und ein neues, behütetes Zuhause. In den vergangenen mehr als 40 Jahren war Shay Cullen ein echter Seelsorger für unzählige Kinder, die er mit seinem philippinischen Preda-Team aus Bordellen, Nachtclubs oder Gefängnissen „befreit“ hat.

Aber mit dieser Aufgabe, die traumatisierten Kinder und Jugendlichen zu therapieren und sie damit von ihren schrecklichen Erlebnissen zu befreien, wollte sich Shay Cullen nicht abfinden. Er hat daher bewusst ein ganzheitliches Konzept entwickelt, das am Beginn eines Armutskreislaufes auf den Philippinen ansetzt: der Landflucht, die oftmals für die Kinder der abgewanderten Familien in Megastädten wie Manila auf der Straße oder in den Händen von Zuhältern bzw. korrupten Polizisten endet.

Durch die Schaffung eines Absatzmarktes für fair gehandelte Mangoprodukte seit Beginn der 90er Jahre gelingt es Cullen und PREDA, regelmäßige und deutlich verbesserte Einkommen für verarmte Bauernfamilien vor Ort zu schaffen. Damit wird das Leben auf dem Land wieder lebenswert, die Familien sehen Perspektiven für sich und zukünftige Generationen.

Theater in der Kirche

Vergnügliche Einblicke in reformatorische Themen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „500 Jahre Reformation“ der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Am Marktplatz gastierte das „Theater & nedelmann“ mit dem Zwei-Personen-Stück „Cranach malt Luther“ in der Neu-Isenburger Kirche.

In bester Tradition des Kammerspiels, oder auch des Zimmertheaters, faszinierte die Art und Weise, wie die ausführenden Künstler auf sehr sachkundige, manchmal ernste, manchmal auch kurzweilige Weise einen Einblick gewährten in das Werden der Reformation und die Hauptthemen reformatorischen Denkens.

Die Anwesenden waren sehr beeindruckt und dankten mit lange anhaltendem Applaus. Alle hatten danach das Gefühl, auf spielerische Art viel über das gelernt zu haben, worauf es bei dem, was man Reformation nennt, ankommt.

Ausflug auf die Wartburg

Neu-Isenburger Konfirmanden auf den Spuren Martin Luthers in Eisenach

Auf die Spuren Martin Luthers begaben sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus ganz Neu-Isenburg dieser Tage bei einem Ausflug nach Eisenach in Thüringen. Passend zum Reformationsjubiläum hatten die Evangelische Johannesgemeinde, die Evangelisch-Reformierte Gemeinde Am Marktplatz und die Evangelische Kirchengemeinde Gravenbruch die Exkursion gemeinsam organisiert.

Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung seiner 95 Thesen. Betreut und begleitet wurden die Jugendlichen von den Pfarrerinnen Mechthild Dietrich-Milk und Silke Henning, den Gemeindepädagogen Joachim Reinhard und Bernd Giring, sowie der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Monika Sokolowski.

Zunächst stand eine Führung durch die Wartburg auf dem Programm. Dort verbarg sich der  vom Kaiser geächtete und vom Papst gebannte Martin Luther 1521 in den Monaten seiner Schutzhaft.  Die Konfirmandinnen und Konfirmanden konnten dort auch den kargen Raum sehen, in dem Martin Luther damals arbeitete und in nur 10 Wochen das Neue Testament ins Deutsche übesetzte.

Danach besuchten sie das frisch renovierte Lutherhaus und erlebten dort in einer kleinen Zeitreise Schulunterricht, wie Martin Luther ihn an der Pfarrschule in Eisenach in der Zeit von 1498 bis 1501 als Jugendlicher erlebt hatte. Damals gab es Frontalunterricht bei Kerzenschein mit einem strengen Magister, viel Auswediglernen und manchmal auch Schläge mit der Rute. Einige Konfirmandinnen und Konfirmanden nahmen anstelle dessen mit Begeisterung an einem Kalligraphie-Workshop im Lutherhaus teil. Ein Gang durch die preisgekrönte Dauerausstellung "Luther und die Bibel" rundete den Besuch ab.

Joachim Reinhard

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