Dekanat Dreieich

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Aktuelles aus Langen

Vielseitiges ehrenamtliches Engagement

Seit 25 Jahren ist Gaby Melk aus Egelsbach als Prädikantin im Evangelischen Dekanat Dreieich tätig. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Gottesdienste gehalten. Dekan Reinhard Zincke und Präses Frau Grundmann-Kleiner dankten der engagierten Ehrenamtlichen im Rahmen einer Abendandacht in der Schlosskirche Philippseich im Namen von Kirchenleitung und Dekanat für ihren Einsatz.

privatÜber 150 Sonn- und Feiertagsgottesdienste, dazu noch einige Beerdigungen und Trauungen: Gaby Melk (li.) engagiert sich seit 25 Jahren als Prädikantin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Zum Jubiläum gratulierten im Verlauf einer Abendandacht in der Philippseicher Schlosskirche der Dekan des Evangelischen Derkanats Dreieich, Pfarrer Reinhard Zincke, und Dekanatspräses Frauke Grundmann-Kleiner.Über 150 Sonn- und Feiertagsgottesdienste, dazu noch einige Beerdigungen und Trauungen: Gaby Melk (li.) engagiert sich seit 25 Jahren als Prädikantin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Zum Jubiläum gratulierten im Verlauf einer Abendandacht in der Philippseicher Schlosskirche der Dekan des Evangelischen Derkanats Dreieich, Pfarrer Reinhard Zincke, und Dekanatspräses Frauke Grundmann-Kleiner.

Gaby Melk ist nicht nur Prädikantin, sondern in vielfältiger Weise in der Kirchengemeinde und der Kommune Egelsbach engagiert. Seit 1973 gehört sie dem Kirchenvorstand an. Der damalige Pfarrer Giebner hatte sie gefragt. Seit dieser Zeit ist sie auch Mitglied der Dekanatssynode und war ebenfalls in der Landessynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau vertreten.

Eine weitere große Leidenschaft für Gaby Melk ist das Schreiben. Schon vor ihrer Zeit im Kirchenvorstand hat sie Beiträge für den Gemeindebrief erstellt. Später hat sie sich zudem in der Redaktion der Kirchenseite der Langener Zeitung engagiert. Nach einer Ausbildung zur ehrenamtlichen Krankenhausseelsorgerin ist sie seit Herbst im Krankenhaus Sachsenhausen tätig.

1992 begann Gaby Melk mit der Ausbildung zur Prädikantin. Mittlerweile sind es mehr als 150 Gottesdienste geworden, dazu mehrere Beerdigungen und Trauungen. „Ich springe gerne auch mal kurzfristig ein, wenn einer der Pfarrerinnen und Pfarrer aus Krankheitsgründen ausfällt“, so die Jubilarin bei der Gratulation. Bei der Erarbeitung der Predigten kommt ihr ihr besonderes Interesse für Ge-schichte und jüdische Auslegung der Bibel zu Gute.

„Im Gottesdienst wird die lebendige Vielfalt einer Gemeinde sichtbar, wenn sich Menschen mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Begabungen einbringen“, meint Reinhard Zincke. „Evangelische Prädikantinnen und Prädikanten, die ausgebildet werden, in ihrer eigenen Sprache zeit- und lebensnah das Evangelium zu verkündigen und beauftragt sind, selbständig Gottesdienst zu feiern, bereichern das gottesdienstliche Leben und unterstützen die Kirchengemeinden vor Ort“, betont der Dekan. „Indem sie eigene Predigten verfassen und in Absprache mit den zuständigen Gemeindepfarrern Gottesdienste gestalten, ergänzen die Prädikanten mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit das Gesamtbild der Verkündigung“, so Zincke.

Dass auch Ehrenamtliche an dem Verkündigungsauftrag der evangelischen Kirche aktiv beteiligt sind, geht auf die reformatorische Erkenntnis Luthers zurück, der vom „Priestertum aller Getauften“ sprach. Danach kann und soll jeder Getaufte das Evangelium weitergeben, es bleibt nicht einigen wenigen vorbehalten. Evangelische Pfarrer und Prädikanten sind aufgrund ihrer Ausbildung zudem zur öffentlichen Verkündigung berufen.

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