Dekanat Dreieich

Angebote und Themen

Herzlich willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Dreieichzu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

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Altes Spenden und Gutes tun

Bücher- und Spielzeugverkauf für Kinder in Sri Lanka

Mit dem einsetzenden Frühling wird das Team der Eine-Welt-Gruppe der Burgkirchengemeinde vermehrt an Markt- und Festtagen in Dreieichenhain "uff de Gass" stehen. Wie immer stehen Waren aus fairem Handel zum Verkauf, aber auch gebrauchte Bücher. Außerdem besteht Kontakt zu einer Händlerin, die altes Spielzeug kauft. Deshalb sucht die Gruppe nach Allerlei, das in Dreieicher Haushalten nutzlos in Schränken und Regalen liegt, um es zugunsten ihrer Projekte in Sri Lanka versilbern. Gefragt sind Bücher - Krimis und Belletristik nicht älter als zehn Jahre - sowie Spielzeug, das vor 1970 produziert wurde.

Die Aktion soll - neben dem Verkauf von Waren aus fairem Handel - die Kasse der Gruppe füllen. Denn für die Projekte in Sri Lanka, in denen Kinder und Jugendliche gefördert werden, wird dringend Geld benötigt.

Wer Bücher oder Spielzeug spenden will, ist aufgerufen, sich bei der 2. Vorsitzenden der Eine-Welt-Gruppe, Waltraud Anspach, Telefon 42199, zu melden. Gerne holt sie die Spenden auch von zu Hause ab.

Menschenwürde oder Gottes Gnade?

„Buchschlager Gespräche“ zu Kirche und Gesellschaft

Die aktuelle Reihe der „Buchschlager Gespräche“ zu Kirche und Gesellschaft endet am Montag, 8. Mai, mit einem Beitrag von Dr. Elisa Klapheck. Ab 20 Uhr spricht die Frankfurter Rabbinerin im Gemeindehaus Buchweg 10 über Reibungspunkte zwischen rabbinischem Judentum und Christentum.

Jeweils im Winterhalbjahr lädt die Evangelische Versöhnungsgemeinde Buchschlag-Sprendlingen zu den „Buchschlager Gesprächen“ ein. Einmal im Monat erwarten die Besucher jeweils an einem Donnerstagsabend anregende Vorträge namhafter Referenten zu interessanten Lebens- und Glaubensthemen. Die Vortragenden unternehmen mit den Anwesenden Reisen in die Theologie, Philosophie, Physik, Medizin, Psychologie, Geschichte, Volkswirtschaft und in weitere wissenschaftliche Bereiche. Das Programm richtet sich an interessierte Besucher mit Lust auf lebhafte Debatten – wobei gespanntes Zuhören ebenso willkommen ist wie leidenschaftliches Mitdiskutieren.

Einen Überblick über die einzelnen Veranstaltungen bietet Ihnen der Flyer.

Luther übersetzt die Bibel

Veranstaltungsreihe zum Reformationsjubiläum

Ein halbes Jahrtausend ist es bald her, dass der Mönch und Theologe Martin Luther seine 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche angeschlagen hat. Er setzte damit einen Reformprozess in Gang, der zur Gründung der evangelischen Kirche führte.  Was damals, am 31. Oktober 1517 angestoßen wurde, hat Auswirkungen bis heute.

Die Evangelische Kirchengemeinde Götzenhain, die Evangelische Burgkirchengemeinde Dreieichenhain und die Evangelische Kirchengemeinde Offenthal laden in den kommenden Monaten zu einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe mit dem Titel „500 Jahre Reformation“ ein. Mit dem gemeinsamen Programm möchten die drei Kirchengemeinden auf das Reformationsjubiläum einstimmen, das am 31. Oktober 2017 in ganz Deutschland gefeiert wird. Neben Vorträgen von renommierten Referentinnen und Referenten, die das Leben und Wirken Martin Luthers beleuchten, umfasst die Veranstaltungsreihe auch ein Theaterstück und ein Musical.

Mit der Bedeutung von Luthers Bibelübersetzung beschäftigt sich Pfarrer Jürgen Schefzyk am Donnerstag, 11. Mai, ab 19:30 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Offenthal, Dieburger Straße 8. Dr. theol. h. c. Jürgen Schefzyk ist Direktor des Bibelhaus Erlebnis Museums in Frankfurt am Main und leitete die große Ausstellung zur Bibelübersetzung der Reformation „Luthers Meisterwerk“.

Martin Luther war nicht der erste und auch nicht der einzige, der die Bibel ins Deutsche übersetzt hat – aber er war der Beste. Was passierte in der Zeit nach Gutenbergs Erfindung der beweglichen Lettern, die zu vielen Bibelübersetzungen ins Deutsche geführt hat? Und was zeichnet Martin Luther mit seiner deutschen Bibel aus? Der Vortrag versucht, mit vielen bebilderten Beispielen aus der Zeit von 1450 bis zu Luthers Tod die Zeit der ersten Medienrevolution und ihre Bedeutung für die Bibel darzustellen.

Den Jubiläumstag selbst wollen die drei Gemeinden dann am Dienstag, 31. Oktober 2017, mit einem gemeinsamen Festgottesdienst in der Evangelischen Kirche Götzenhain feiern. Genauere Informationen gibt es auf der gemeinsamen Homepage www.luther-dreieich.de. Die Veranstaltungsbroschüre steht als PDF zum Herunterladen bereit.

Jubelkonfirmation in Offenthal

Feier für Konfi-Jahrgänge 1957, 1967 oder 1992

Dieses Jahr wird die Diamantene, Goldene und Silberne Konfirmation in der evangelischen Kirchengemeinde Offenthal am Pfingstsonntag, 4. Juni, um 10 Uhr in einem Gottesdienst mit Abendmahl gefeiert. Die Konfirmation gehört zu den besonderen Festen im Lebenslauf. Sie markiert einen Wendepunkt im Leben des jungen Menschen und ist verbunden mit dem Übergang von der Kindheit in die Welt der Erwachsenen. Für manche folgte nach der Konfirmation der Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt.

Auf solche besonderen Ereignisse im Leben kommt man gerne in regelmäßigen Abständen zurück und feiert ihr Jubiläum. Zu solch einem Gottesdienst sind alle, die in den Jahren 1957, 1967 oder 1992 konfirmiert wurden, herzlich eingeladen!

Gemeindeglieder, die nicht in Offenthal konfirmiert wurden, aber an der Diamantenen, Goldenen oder Silbernen Konfirmation teilnehmen möchten, werden gebeten, sich im Gemeindebüro zu melden (Telefon: 06074 - 6013).

Mönsch Martin!

Luther-Musical für Kinder und Erwachsene

Passend zum  Reformationsjubiläum plant die Burgkirchengemeinde Dreieichenhain die Aufführung eines Musicals über Martin Luther. Der Kinder- und Jugendchor der Burgkirchengemeinde wird unter der Leitung von Claudia von Savigny gemeinsam mit weiteren Teilnehmern das Singspiel „Mönsch Martin“ auf die Bühne bringen. Es soll am Montag, 30. Oktober 2017, um 19 Uhr sowie am Dienstag, 31. Oktober 2017, um 17 Uhr im Bürgerhaus Sprendlingen aufgeführt werden.

Ursprünglich für den 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden 2011 komponiert, wurde das spannende Musical dort mit großem Erfolg aufgeführt. Die Songs haben viel Schwung und Ohrwurmpotential! Von Ablass-Blues, Thesen-Rap über Bibelübersetzungssamba bis hin zu gregorianischem Gesang ist für  Jeden etwas dabei. Das Stück wird die Zuschauer auf eine Zeitreise ins Mittelalter mitnehmen und ihnen die Lebensgeschichte des Reformators Martin Luther näher bringen.

Das Einstudieren der Texte wird  Regisseurin Tanja Garlt übernehmen, die Gesamtleitung liegt bei Dekanatskantorin Claudia von Savigny.

Die  Probenphasen für alle interessierten Kinder und Jugendliche haben Anfang des Jahres begonnen.

Weitere Informationen:
Dekanatskantorin Claudia von Savigny
Telefon: 06172-2851993
Mobil: 0157-54804278
E-Mail: claudia-savigny@t-online.de

„Afrika-Feeling“ in Dreieichenhain

Kinder- und Jugendchor der Burgkirchengemeinde begeistert das Publikum mit „Kwela, Kwela“

An drei Tagen hintereinander in immer voll besetzter Kirche begeisterte der Kinder- und Jugendchor der Evangelischen Burgkirchengemeinde Dreieichenhain unter Leitung von Dekanatskantorin Claudia von Savigny mit dem afrikanischen Musical „Kwela, Kwela“ das Publikum.

Mitreißende, zum Teil sogar dreistimmig gesungene Lieder trugen die rund 60 Chorkinder vor. Die mit außerordentlich ansprechenden Tanzbewegungen untermalten Songs ließen die Zuschauer begeistert mitswingen.

Perfektioniert wurde das „Afrikafeeling“ durch eine ebenfalls von den Chorkindern gespielte Trommelgruppe und ein kleines Orchester aus Flöten und Streichern. Passend zur gelungenen Musik gelang es allen Hauptdarstellern, die spannende und mit humorvollen Partien bestückte Geschichte authentisch darzustellen.

Besonderes Aufsehen erregte das von den Tieren Afrikas mehrmals zu befragende Orakel in Form eines alten, Funken sprühenden, rauchenden und sprechenden überdimensionalen Stiefels, der tatsächlich mit einer ausgeklügelten von einigen sehr kreativen Vätern der Chorkindern erstellten Technik zur rechten Zeit tätig wurde. Der Applaus für alle Beteiligten und anschließende Zugaben gaben der Begeisterung an allen drei Abenden ihren Ausdruck.
Claudia von Savigny

Vier Hallelujas für die Burgkirche

„Singender Bauhelm“ stellt sich im Gottesdienst zur Impulspost vor

Die Evangelische Burgkirchengemeinde Dreieichenhain lädt am Sonntag, 9. Oktober, um 10 Uhr zum Gottesdienst in die Burgkirche ein. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der gemeinsam von Pfarrer Markus Buss und dem Chor „Kirchentöne“ gestaltet wird, steht die aktuelle „Impulspost“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN): „Die Bibel. Auf einem Bierdeckel?“. Die Impulspost wurde Anfang Oktober an die Kirchenmitglieder der EKHN versendet, um die Bibel ins Gespräch zu bringen und dazu anzuregen, wichtige Themen des christlichen Glaubens kurz, konkret und anschaulich auszudrücken. Außerdem wird Pfarrer Buss im Gottesdienst den „Singenden Bauhelm“ vorstellen und für die Fundraising-Aktion „Die Burgkirche – Eine wie keine“ zur Renovierung der Burgkirche werben.

„Der sprechende Hut aus Harry Potter“, so Pfarrer Buss, „ist inzwischen weltbekannt, der Singende Bauhelm der Burgkirchengemeinde feiert dagegen Weltpremiere“. Der „Singende Bauhelm“ (Foto), der von Familie Schwab aus Dreieichenhain entwickelt wurde, lässt nach dem Einwurf einer Spende für die Renovierung der Burgkirche ein „Halleluja“ erklingen. Vier verschiedene Halleluja-Gesänge, alle vom Chor „Kirchentöne“ eingesungen, hat die Figur im Repertoire.

Der „Singende Bauhelm“ kann für Geburtstagsfeiern oder andere private Gelegenheiten ausgeliehen werden, bei denen statt Geschenken Spenden für die Renovierung der Burgkirche erbeten werden. Die Renovierung der Burgkirche soll im Jahr 2018 abgeschlossen sein, damit sie pünktlich zu ihrem 300. Geburtstag an Pfingsten bzw. der 300. Kerb in neuem Glanz erstrahlen kann.

„Die Burgkirche: Eine wie keine“

Gemeinde plant Fundraising zur Finanzierung der Renovierungsarbeiten

Im kommenden Jahr beginnen die Bauarbeiten in Dreieichenhain: Bis zur 300. Haaner Kerb an Pfingsten 2018 soll die umfangreiche Renovierung der Burgkirche abgeschlossen sein, damit das Gotteshaus pünktlich zu seinem 300. Geburtstag in neuem Glanz erstrahlt. Die Pläne samt Fundraisingaktion wurden nun vorgestellt.

Die letzte Renovierung (1972-1975) liegt viele Jahre zurück – und die Burgkirche ist inzwischen in die Jahre gekommen. Die geplanten Renovierungs- und Baumaßnahmen beinhalten unter anderem die mit dem Denkmalschutz abgestimmte Renovierung des Kircheninnenraumes, die Installation moderner Haustechnik (Beleuchtung und Tonanlage), die Gestaltung des Altarraums, barrierefreie Zugänge sowie einen Anbau mit Sakristei und behindertengerechter Toilette.

Für die Baumaßnahmen konnte der Kirchenvorstand das renommierte Frankfurter Architektenbüro „Jourdan und Müller, Steinhauser GmbH, PAS Projektgruppe Architektur und Städtebau“ gewinnen. Die Experten, die bereits bei der Sanierung mehrerer Fachwerkhäuser in Dreieichenhain mitwirkten, stellten sich der Gemeinde vor und präsentierten Vorschläge für die anstehenden Bau- und Renovierungsarbeiten. Prof. Jochem Jourdan und Benjamin Jourdan (Projektleitung) sind in Dreieichenhain aufgewachsen und der Burgkirche besonders verbunden; Prof. Jourdan wohnt außerdem in Dreieichenhain und ist Mitglied der Burgkirchengemeinde.

Unter der Leitung von Pfarrer Markus Buss legt die Gemeinde eine umfangreiche Fundraising-Aktion unter dem Motto „Die Burgkirche: Eine wie keine“ auf. Denn auch wenn die Kosten für die Baumaßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau beziffert werden können, so steht bereits fest, dass die Burgkirchengemeinde bei den anstehenden Baumaßnahmen auf die Unterstützung durch die Dreieichenhainer und durch Sponsoren angewiesen sein wird.

Rückfragen und weitere Informationen:
Pfarrer Markus Buss
Telefon: 06103-2029422

Kennenlernen beim Deutschlernen

Lerncafé für Flüchtlinge der Burgkirchengemeinde Dreieichenhain

Jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr kommen im Gemeindehaus der Burgkirchengemeinde Dreieichenhain, Fahrgasse 57, Menschen - Flüchtlinge wie Einheimische - zusammen, um in kleineren Gruppen Deutsch zu lernen und sich dabei kennenzulernen.

Die Idee, ein regelmäßiges  Angebot  für Flüchtlinge aus Dreieichenhain und Götzenhain zu schaffen, war beim Runden Tisch zur Flüchtlingsunterstützung entstanden, zu dem die Burgkirchengemeinde im vergangenen Sommer eingeladen hatte. Nach dem Vorbild des Lerncafés St. Laurentius in Sprendlingen werden auch im Lerncafé in Dreieichenhain Flüchtlinge beim Deutschlernen und ihren Hausaufgaben aus den Deutschkursen durch Ehrenamtliche unterstützt und gefördert. Beim Kaffeetrinken kommt man miteinander ins Gespräch und lernt sich kennen. Inzwischen wird auch eine Kinderbetreuung angeboten.

Für die Mitarbeit im Lerncafé sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Wer ehrenamtlich mitarbeiten möchte kann einfach mittwochs dazu stoßen. Ansprechpartnerin fürs Lerncafé Dreieichenhain ist Irmhild Küchler, Telefon: 06103 / 86227. 

„Beim Essen gibt es keine Sprachbarrieren!“

Kochen mit Flüchtlingen im Evangelischen Familienzentrum Dreieich

Was heißt „Kartoffel“ auf syrisch? Wie fragt man auf Arabisch „Möchten Sie etwas Wasser?“ – Wie sagt man in Afghanistan „Ja, bitte“ oder „Nein danke“? Diese und andere Fragen schwirren durch den Raum, als sich rund 20 Personen, darunter viele Kinder, im Evangelischen Familienzentrum „Bunte Kirche“ in Dreieich-Sprendlingen zum Kochen mit Flüchtlingen zusammenfinden. Worte werden verglichen und dabei gibt es so manches Aha- Erlebnis. Die Atmosphäre ist ruhig und angenehm, der Umgang von Höflichkeit und gegenseitigem Respekt geprägt.

Die kleine Sahna bekommt von dem ganzen Trubel nichts mit – sie schläft. Der sechs Tage alte Säugling ist die Jüngste am Tisch. Gemeinsam mit der älteren Tochter Hadia flüchteten ihre Eltern Hafiz und Massuda aus Afghanistan. Als Sahna die Augen aufschlägt und sich Vater und Mutter um sie kümmern, beginnt die fünfjährige Bahar, ihre kleine Freundin Hadia zu füttern. Die knapp Zweijährige probiert alles, was auf den Tisch kommt. „Heute gibt es erst eine Gemüsesuppe, dann Rohkost, Kartoffeln mit Kräuterquark und zum Schluss noch selbst gebackenen Apfelkuchen“, erklärt Gabriele Andresen. Die 55jährige kocht leidenschaftlich gerne und hat bei der Zubereitung der Speisen das Zepter in der Hand. Um 11 Uhr beginnt das gemeinsame Zubereiten der Speisen, um 12:30 Uhr wird zusammen gegessen.

„Mir macht es großen Spaß, mit anderen Menschen zu kochen, das ist lustig, und ich lerne immer etwas dazu“, meint Andresen. Die Verständigung stelle kein Problem dar, „beim Essen gibt es keine Sprachbarrieren!“, ist ihre Erfahrung. Seit Jahrzehnten gibt sie Kochkurse im Kreis Offenbach für Menschen aller Nationen und Altersgruppen – unter anderem auch unter dem Dach der Evangelischen Familienbildung. „Darüber kam auch hier der Kontakt zustande“, sagt Dr. Boris Slamka, Initiator des Projekts, das im vergangenen Jahr bereits im Evangelischen Dekanat Rodgau erprobt und seither erfolgreich dort durchgeführt wird. „Ich freue mich sehr, dass die Aktion nun auch hier etabliert wird“, so der Referent für Gesellschaftliche Verantwortung in den Evangelischen Dekanaten Dreieich und Rodgau.

„Zum einen wollen wir Neubürgern durch Informationen über Einkauf, Verwendung und Lagerung von Lebensmitteln einen sicheren Umgang mit den bei uns angebotenen Produkten vermitteln, zum anderen wollen wir über das Essen das gute Zusammenleben mit Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern“, erläutert Slamka das Konzept. Hierbei sei es durchaus erwünscht, dass die Teilnehmenden das Erfahrene wiederum an andere Neuankömmlinge weitergeben.

Wesentlich zum Gelingen der Initiative tragen die Elternlotsinnen bei. Die Afghanin Nassrin Sarwari übersetzt in Farsi, Rim Haberrih aus Marokko für die Syrer ins Arabische. „Unsere Elternlotsinnen haben Kontakte zu den Flüchtlingsfamilien, sodass wir Neuankömmlinge zu Elterncafés, Ausflügen, Picknicks und Spielenachmittagen einladen können“, erklärt Veronika Martin. Für die Leiterin des Familienzentrums stellt das gemeinsame Kochen eine logische Entwicklung in der regionalen Integrationsarbeit dar. Ebenso angetan ist Pfarrerin Ingeborg Verwiebe von der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Buchschlag- Sprendlingen: „Die Aktion fügt unserem Angebot eine bunte und aktuelle Facette hinzu, die Mütter und Väter aus dem Umfeld von Kindertagesstätte und Familienzentrum einbezieht“.

Auch Frauke Grundmann-Kleiner begrüßt das neue Projekt. „Das ist eine sinnvolle Maßnahme, die das Evangelische Dekanat Dreieich gerne personell und finanziell unterstützt“, so die Präses der Dekanatssynode. Angesprochen sind Menschen, die in Dreieich, Egelsbach, Langen und Neu-Isenburg untergebracht und beim Kreis Offenbach als asylsuchend gemeldet sind. Geplant sind vorerst 20 Treffen zum gemeinsamen Kochen und Essen. Nach den Terminen in Sprendlingen sind weitere Veranstaltungen in anderen Räumlichkeiten innerhalb des Dekanats vorgesehen.

Inzwischen ist alles aufgegessen, das Geschirr abgeräumt, die Tische gewischt. „Es hat sehr gut geschmeckt!“ Der Älteste der Teilnehmenden bedankt sich im Namen aller bei den Organisatoren. Die Planungen für die nächste Mahlzeit können beginnen. Es gibt Überlegungen, künftig auch Essen aus der Heimat der Flüchtlinge in den Speiseplan einzubauen. Sahna bleibt von alldem unbehelligt – sie schläft friedlich.

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Evangelisches Dekanat Dreieich

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Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstands
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Dekan
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Dekanatsbüro
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06103 - 30078-14

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
stephanie.kunert.dek.dreieich@ekhn-net.de
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Dekanatsjugendreferent
dreieich@ev-jugend.de
06103 - 30078-19

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Gesellschaftliche Verantwortung
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06074 - 48461-22

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Asklepios Kliniken Langen
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Mobil: 0178 - 8846115

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Evangelische Notfallseelsorge 
Stadt und Kreis Offenbach
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06074 - 4852826
Mobil: 0151 - 51911298

 

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